Auf vielfachen Wunsch hin gibts hier jetzt das Rezept von dem Bratapfelkuchen, den ich zu einem ganz bestimmten Anlass gestern meinen Kollegen kredenzt habe. Dieser Kuchen ist ganz im Sinne meiner Neujahrsvorsätze recht schlank – um nicht dieses doofe Wort “fettarm” benutzen zu müssen – obwohl man ihm das auf den ersten Blick nicht ansieht.
Bratapfelkuchen
120 g Halbfettmargarine (z.B. Deli)
120 g Zucker
1 Tüte Vanillezucker
1 Prise Salz
3 Eier
2 EL Milch 1,5 % Fett
200 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Zimt
1/2 TL Zitronenschale (oder einen Schwupp Zitronensaft)
7 – 8 kleine Äpfel
100 – 120 g Marzipanrohmasse
2 EL Rohrzucker
2 EL gehackte Mandeln
60 g Rosinen (oder gehackte Pistazien, die ich stattdessen genommen habe)
Puderzucker zum Bestreuen
Alufolie zum Abdecken
Das Rezept ist ausgelegt auf eine Springform mit 26 Zt. Durchmesser.
Für den Teig als erstes die Margarine mit Zucker, Vanillezucker, Zimt, Zitronenschale/saft und der Prise Salz vermengen, dann die Eier dazu und alles möglichst “schaumig” rühren. Bekomme ich aber nie hin. Sobald also alles in etwa eine Masse ist, die Milch dazu und anschließend nach und nach das Mehl, in das vorher das Backpulver gemischt wurde. Nun wieder alles glattrühren.
Die Marzipanrohmasse in kleine Stücke zupfen und in einer Schüssel mit den Mandeln, den Rosinen/Pistazien und dem braunen Rohrzucker zu einer Masse kneten. Mit den Händen.
Jetzt erstmal gucken, wieviele von den Äpfeln in die Form passen. Ich hatte acht gekauft, aber sieben passten nur rein. Diese Äpfelchen abwaschen und mit einem Apfelstecher das Gehäuse in der Mitte entfernen. Die Äpfel nun mit der Marzipanmasse füllen und die übrigbleibende Masse (ca. 30-40 g) unter den Teig mischen.
Springform mit Backpapier auslegen und den Teig hineingießen. Dann die Äpfel hineindrücken, einen in die Mitte und alle anderen drumherum. Immer mit der Marzipanöffnung nach oben! Anschließend kommt der Kuchen in den mit 180 Grad vorgeheizten Ofen, wo er 40 min drin bleibt. Dann bitte mit Alufolie abdecken und nochmal 15 min drinlassen. Nach dem Auskühlen dann ein bißchen mit Puderzucker bestäuben.
Anschneiden und … genießen …
Es ist nicht ganz einfach, so kleine Äpfel zu finden. Es gibt ja ganz bestimmte Sorten, aber ich habe keine Ahnung, wann die Saison haben. Und die gibts dann auch nur auf dem Markt, nicht im Supermarkt. Ich habe Bio-Elstar Äpfel gefunden, die auch recht klein geraten waren und somit genau richtig. Aber mit normal großen Äpfeln gehts einfach nicht, weil die dann nicht durch sind und auch unpassend im Teig aussehen.




























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