Ein großer Fan von Amy Winehouse war ich ja nie. Die war mir schon immer viel zu heruntergekommen. Nun vergleichen viele die Stimme der Newcomerin Paloma Faith mit der von Amy und es mag tatsächlich was dran sein. Aber was mir so gefällt ist nicht nur die Stimme, sondern auch die Musik dazu.
Das gesamte Album ist pompös, detailreich, anspruchsvoll und das einer großen Diva. Die Schauspielerin/Sängerin/Magier-Assistentin/Burlesque-Darstellerin trifft mit ihrem Debütalbum und ihrer Selbstinszenierung als divenhafte Kunstfigur irgendwie genau meinen Geschmack. Seit old Frankie Boy und Liza Minelli New York besungen haben, ist dies die erste Hymne an den Big Apple, die ich rauf und runter hören könnte.
Die Texte aller Songs sind treffsicher geschrieben und neben “New York” gehören auch “Broken Doll” und “Stargazer” zu meinen absoluten Favoriten. Die Inszenierung von Paloma Faith – die nebenbei bemerkt wirklich so heisst – erinnert mich immer wieder an den Film und die Kostüme in Moulin Rouge. Ein bißchen Luxus, ein bißchen Boudoir, ein bißchen Melancholie, ein bißchen schöner Schein – toller Mix für umwerfende Musik. Passt auch irgendwie sehr gut in diese Jahreszeit, wie ich finde. Das einzige was mich mal interessieren würde, ist, wo sie das Kleid im Video herhat. Sowas wollte ich auch schon immer haben.
Und hier “Broken Doll” in einer wahnsinnig guten Live-Version (wem zuviel Gerede ist, ab 02:18 gehts los):






















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… ist das nicht die, die immer in der presse ist wegen alkohol und drogen ? oh mann, dass die überhaupt ein lied gesungen kriegt !
äh, ne??! ich glaube da verwechselst du was…