
Home Sweet Home
Heute gehts hier nicht nur um Pflanzen, sondern auch alle möglichen anderen kleinen Dinge, die mich die letzten Tage so beschäftigt haben. Dazu gehört natürlich momentan in erster Linie meine Ernährungsumstellung aufgrund der Allergie-Therapie und ich kann nur sagen: Reiswaffeln sind der letzte Scheiß! Sie stinken und schmecken wie Pappe, und wer das Zeug freiwillig isst, hat meiner Meinung nach einen Schaden an den Geschmacksnerven. So. Das musste jetzt mal raus.
Davon abgesehen fällt mir aber kein adäquater Ersatz als Frühstück ein, ich belege mir zwei von den Dingern ja immer schon mit Sachen, die einen starken Eigengeschmack aufweisen. Und ich habe endlich einen Frischkäse gefunden, der keine Weizenzusätze oder Zuckerzusätze hat, aber trotzdem kräftig gewürzt ist, den schmier ich mir jetzt immer drunter. Aber es ist ja glücklicherweise absehbar, denn: nächste Woche Dienstag darf ich mir glutenfreies Brot kaufen! Ich will aber nicht zu früh jubeln, denn nachher schmeckt das genauso scheusslich. Immerhin fällt mir die vorübergehende Umstellung leichter als gedacht, nur abnehmen tu ich trotz Weizen/Zucker/Alkohol-Verzicht immer noch nicht. Was meine jahrelang angedachte Theorie bestätigt, dass sich das überschüssige Fett bei mir aufgrund irgendwelcher spezieller Sabine-Proteine fester angedockt hat als bei anderen Menschen.

Topfparade
Aber immerhin ist mein kleiner Südbalkon der schönste von ganz Hamburg – zumindest gefühlt -, und so wie es aussieht, werde ich hier am nächsten Wochenende auch endlich wieder mal ein paar Stündchen entspannt in der Sonne verbringen können. Ich beobachte meine Schützlinge sowohl auf dem Süd- als auch auf dem Nordbalkon jeden morgen mit Argusaugen aus Angst vor einem Massenbefall mit Schädlingen, wie letztes Jahr geschehen, aber toi toi toi, bisher ist da nix zu sehen. Dafür haben die Dahlien schon die ersten dicken Knospen ausgebildet und gehören damit gaanz bestimmt zu den ersten Dahlien, die dieses Jahr in Hamburg blühen werden. Ich bin ganz sicher. Nur die Duftwicken wollen zum dritten Jahr in Folge nicht so wie ich, davon habe ich aber kein Foto gemacht, weil es zu traurig aussieht. Ich fürchte, für die Wand muss nächstes Jahr wirklich mal was anderes her.

Entengrütze in der Pfütze
Montag abend war ich mit guten Freunden im Cliff an der Außenalster. Abgesehen davon, dass es sehr schön und ruhig war und man dort ja einen tollen Blick über die Alster hat, war die Bedienung unter aller Kanone. Aber wirklich: unterste Schublade! So einen unfreundlichen, lustlosen und genervten Kellner habe ich bisher erst einmal gesehen. Da frage ich mich immer, warum die Leute nicht einen anderen Nebenjob machen, wenn sie ihren derzeitigen Job als Bedienung so offensichtlich hassen. Wir waren mit 6 Personen vor Ort, waren in sehr guter Stimmung mehrere Getränke und weitere Dinge zu uns zu nehmen, und hätten sicherlich auch gerne Trinkgeld gegeben, wenn der Kellner einfach einen besseren Job gemacht hätte. Angeblich ist das dort wohl öfter mal so, kann ich aber nicht beurteilen, da es für mich das erste Mal war. Und ganz ehrlich, bei so einer Bedienung vielleicht sogar trotz bester Lage das letzte Mal. Aber auch wenn der Kellner uns eine halbe Stunde lang nicht bedienen wollte, kamen zumindest ein paar Enten auf Besuch vorbei.



























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