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Imogen Heap mit “Just for now” live bei einer Radioshow in den USA, moderiert von Zach Braff
. Ein Auftritt, der ihr unglaubliches Talent eindrucksvoll beweist, wie ich finde. Sie hat zwar natürlich fertige Songs, aber keine vorgefertigte Musik, zu der sie singt. Sie schafft und kreiert die Musik während sie spielt. Die Musik ist sicherlich mal wieder nicht jedermanns Sache, weil sie dafür in den meisten Fällen nicht mainstreamig genug ist, aber ich finde die Stimme von Immy wahnsinnig schön, die Texte außergewöhnlich und die Musik sowieso beeindruckend.
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“Speeding Cars” ist aber von den vielen Songs von Imogen Heap ein Beispiel dafür, dass sie durchaus das Zeug hat, in den Charts zu landen. Nur legt sie es meinem Gefühl nach auch gar nicht darauf an, sondern macht einfach genau ihr Ding, und sowas finde ich ja immer bewundernswert. Den speziellen Sound von “Just for now” und anderen Songs, die sie live performt, bekommt sie mit einem Rechner und einem Loop-Gerät zustande, welches immer genau die Sequenzen wiederholt, die man einmal aufgenommen hat. Zwar kann man Imogen Heap in keine Schublade stecken, weil ihre Musik dafür viel zu speziell ist, aber das mit dem Loop kenne ich schon von einem meiner anderen Lieblingskünstler, nämlich Howie Day.
Ich habe jetzt gesehen, dass man seine zwei Alben mittlerweile zu einem normalen Preis bei Amazon bekommt. Als ich sie vor vier Jahren unbedingt haben musste, habe ich noch einiges draufgezahlt, weil ich sie als US-Import kaufen musste. Aber das war es mir wert, vor allem weil sein zweites Album – wo auch folgendes Video namens “Bunnies” zu sehen ist – aus einer CD und einer DVD besteht, und man ja solche Künstler schwerlich in Europa mal live erleben wird.
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Und hier noch ein Song von Imogen Heap, allerdings als Frou Frou – gemeinsam mit einem anderen Künstler aufgenommen und produziert. Bei Frou Frou ist Immy allerdings ausgestiegen, weil das Publikum sie nur als Sängerin, als Stimme gesehen hat, und nicht verstanden hat, dass sie auch massgeblich an der Gestaltung der Songs beteiligt war. Sehr schöner Titel, auch im Soundtrack von “Garden State” zu finden.
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Deutlich bekannter wurde Imogen Heap mit “Hide and Seek” im Film “The last kiss” – wo auch Zach Braff beteiligt war. Zumindest er scheint die Musik auch zu mögen. Für seinen Film Garden State hat er “Let go” ausgewählt, und “Hide and Seek” lief auch in der Serie O.C., Zweite Staffel. Für die dritte Staffel durfte sie daraufhin zwei weitere Lieder beisteuern, unter anderem “Speeding Cars”.
Mit diesem Konzept ist sie nicht die Einzige. Es gibt Jem, Ingrid Michaelson, The Fray und viele andere, die hier in Europa über amerikanische Serien bekannt werden. Vielleicht eine der neuen Methoden, als Musiker noch Geld verdienen zu können und wirklich ein großes Publikum zu erreichen. Denn gerade jetzt, wo das Urheberrecht für Musik aufgrund kostenloser/illegaler Downloadmöglichkeiten eigentlich neu definiert werden muss, um dem Medium Internet und den Interessen der Musiker noch gerecht werden zu können, scheint dies zumindest eine sichere Einnahmequelle zu sein. Genauso wie Werbespots. Mit vielen kleineren Konzerten sammelt man zwar viele Fans, aber nicht wirklich eine gute finanzielle Grundlage. Und Fans, die dann was von Ausverkauf schreien, sollten mal genau das versuchen: von Musik zu leben ohne kommerzielle Möglichkeiten zu nutzen.





















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