
Eingang zum Hamburg Dungeon
In dem einen Raum, wo die Geschichte vom Klabautermann erzählt wird, habe ich so laut geschrieen, dass alle über mich gelacht haben. Und am Schluss, als wir in einer simulierten Exekution im freien Fall in der Dunkelheit allein gelassen werden, da ging es auch wieder mit mir durch. Das Gemeine ist ja, dass davon auch noch Fotos gemacht werden. Und zwar kurz nachdem man fällt, so dass ich also mit fliegenden Haaren, weit aufgerissenem Mund, verzerrtem Gesichtsausdruck, zusammengekniffenen Augen und klammernden Händen am Bügel zu sehen bin. Und dann erwarten die allen Ernstes noch, dass ich für solche kompromittierenden Fotos Geld ausgeben würde.
Aber der Besuch an sich war sehr unterhaltsam und kurzweilig. Man lernt ein paar Sachen über die Geschichte Hamburgs, also vom großen Brand über die Inquisition bis zu Störtebeker – wobei hier die Hinrichtung recht zurückhaltend ausfiel – und bekommt alles von sehr gut zurechtgemachten Schauspielern nahegebracht. Anderthalb Stunden dauert der Besuch, und bei so ner Schissbux wie mir merkt man doch auch körperlich, wie die Anspannung am Ausgang langsam nachlässt.






















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