Im Osten viel Neues

Hafen von Stralsund
Am Wochenende war ich in Stralsund, um mir aus familiären Gründen das neu restaurierte Stadttheater anzuschauen und den Friedhof zu besuchen. Und ich muss ja sagen, dass mich allein schon der neue Rügendamm ziemlich beeindruckt hat, vom Ozeaneum ganz zu schweigen. Inwieweit dessen Architektur in den alten Hafen passt, darüber ließe sich sicherlich streiten, aber es ist schon recht gut gelungen. Leider fehlte die Zeit, um sich wirklich einen halben Tag dort aufzuhalten, aber das wird irgendwann nachgeholt.
Auch in der Stadt selbst hat sich nochmal einiges getan, nachdem ich das letzte Mal vor Ort war. Kaum noch abgerissene, vernachlässigte Häuser, eher im Gegenteil. Vor allem die Altstadt und der Hafen sind wunderschön restauriert. Sehr gespannt waren wir natürlich auf das alte Stadttheater, welches wir anlässlich einer Ballettinszenierung besuchen wollten, aber zur Vorstellung selbst mehr an anderer Stelle.

Stadttheater Stralsund
Was wirklich sehr schade war, war die Tatsache, dass an einem Adventswochende nur knapp 40 Zuschauer den Weg ins neu restaurierte Stadttheater gefunden haben. Vor allem natürlich für die Tänzer. Sehr gefallen hat mir aber die Inneneinrichtung, mit weißem Holz, grauen Sitzen und Dekorationen aus Gold und Silber. Denn es muss nicht immer klassisch dunkelrot sein, diese wirklich sehr festliche Einrichtung fand ich für eine maritime Stadt wie Stralsund viel besser.

Inneneinrichtung Stadttheater
Nach dem Ballett hatten wir dann noch ein etwas seltsames Erlebnis mit einem Taxifahrer, der sich für 40 Cent mehr auf dem Tacho einen Lackschaden von mehreren hundert Euro ins Taxi gefahren hat. Da kann man dann auch nicht mehr helfen. Nach einer mehr schlecht als recht verbrachten Nacht auf viel zu weichen Betten in einem kleinen Hotel ging es dann nach einem etwas kargen Frühstück und dem Besuch auf dem Friedhof auch schon wieder zurück gen Hamburg.
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