Ein persönlicher Nachtrag zur Adventszeit.
Ich glaube an Engel. Ich glaube daran, dass es etwas oder jemanden gibt, der uns beschützt und auf uns achtgibt, uns stärkt und auffängt, wenn es einem einmal schlecht geht. Ob das nun eine menschliche Gestalt mit Flügeln ist, die sich als Schutzengel immer hinter einem befindet, oder eher eine Lichtgestalt, die uns wie ein Schimmer umgibt, oder aber eine schützende Hand, das ist eine Sache der eigenen Vorstellung. Fest steht, dass sich der Glaube an Engel, an Wesen die uns beschützen und leiten, seit Jahrhunderten durch die menschliche Geschichte zieht. Selbstverständlich spricht das eher für das sehr menschliche Bedürfnis nach Geborgenheit und Schutz, als dafür, daraus einen Existenzbeweis abzuleiten, aber der Glaube versetzt bekanntlich Berge, und wir schaffen uns durch unser Denken und Handeln unsere eigenen Realitäten. Denn es ist erwiesen, dass jeder von uns die Welt um sich herum anders wahrnimmt als alle anderen, dass jeder in seiner ganz eigenen Welt lebt. Jeder von uns hat seine eigene Geschichte und seine eigene Wahrnehmung der Dinge und keine ist weniger wahr(haftig) als die andere. Und wenn man von dieser Prämisse ausgeht, dann gibt es in der Welt derer, die an Engel glauben, diese Wesen tatsächlich.
Man sagt, wenn man am Tag seiner Geburt, genau zur entsprechenden Uhrzeit ganz genau darauf achtet und aufpasst, dann kann man seinen eigenen Schutzengel spüren.
Ich wünsche jedem, der keine Hoffnung mehr hat oder verzweifelt ist, die Zuversicht, dass alles sich zum Guten wenden wird, und den Mut, dies auch zuzulassen. Und das nicht nur an Weihnachten.




























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