Flensburg, die nördlichste Stadt Deutschlands, ist den meisten Autofahrern bundesweit eher durch die Punkte bekannt, und nicht weil es ein hübsches Städtchen ist.
Und das ist es durchaus, der Hafen in der Innenstadt ist gesäumt von kleinen, bunten Häusern mit spitzen Dächern, und in der Innenstadt an sich gibt es viele kleine versteckte Hinterhöfe, in denen sich Restaurants, Bars oder kleine Läden verstecken. Wer sich also wirklich mit offenen Augen umsieht, der kann viel entdecken; vor allem zwei drei skurrile Krims-Krams-Läden haben es mir ja angetan.
Doch Hauptziel war der Jachthafen, denn dort liegt das Segelboot, auf welchem wir den Abend verbracht haben. Obwohl wir den Hafen nicht verlassen haben, hatte man trotzdem ganz stark das Gefühl, man befände sich im Urlaub.
Um die Nase den kühlen Wind der Ostsee, in der Nase den Meeresgeruch, dazu noch die Schreie der Möwen und das Geklapper der Segelmasten, alles zusammen schafft wirklich eine angenehme Urlaubsatmosphäre. “Gekocht” wurde auch, es gab Sushi, Pasta und Pizza vom Lieferdienst. Und es war wirklich lecker.
Um die Multi-Kulti-Mischung perfekt zu machen, wurde spanischer Rotwein gereicht und lateinamerikanische Musik gespielt.
Ich habe hinter dem Steuerrad natürlich Kapitän gespielt, und werde meine Fähigkeiten beim nächsten Segeltörn auch unter Beweis stellen.
Alles in allem ein wirklich sehr schöner Tag.



























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