Die meisten Hobby-Näher kennen ihn natürlich als immer wiederkehrende Institution – den Stoffmarkt Holland. Holländische Stoffhändler reisen durch die Republik und bieten ihre Waren in der Regel recht günstig in vielen deutschen Städten an. Hamburg wird glaube ich mehrmals im Jahr angefahren, so dass man auch immer die Auswahl an jahreszeitlichen Stoffen hat. Am Samstag gab es an vielen Ständen auch weihnachtliche Stoffe, die man im Frühjahr sicher nicht bekommt. Weiterlesen → Stoffmarkt Holland in Hamburg – Mein 1. Mal
Wir hatten schon im Juli unser (mein erstes) Chorwochenende, in einem ganz tollen und sehr empfehlenswerten Gästehaus in der Nähe von Lüneburg. Wir haben dort auch einiges geschafft und gemacht und die ersten sechs Lieder choreografiert – unter anderem Smooth Operator, Mr. Blue Sky und Let the sunshine – hier nochmal ein paar fotografische Eindrücke. Neben den Proben gabs natürlich auch ordentlich Sekt und Wein, aber das gehört dann eben auch dazu. Weiterlesen → Chorwochenende – Musical & More
Mit dem Begriff hat eine Redakteurin in der Zeit in einem aktuellen Artikel über Island und die Verbindung zwischen Stricken und Wandern die Beschäftigung mit Stricknadeln und Wolle genannt. Und ich finde, das trifft es zumindest bei mir ganz gut. Wenn ich einmal drin bin und zu Musik oder vor meiner Lieblingsserie im Fernsehen vor mich hin stricke, dann geht das ratzfatz immer weiter, immer weiter, ganz entspannend, Masche für Masche, Reihe für Reihe, Schritt für Schritt… Und wenn Musik das Stricken untermalt, gehen die Gedanken auch gerne mal auf Reisen, genauso wie beim Joggen. Weiterlesen → Projekte: Joggen mit den Händen
Ja, es ist noch lange hin… aber nach Inspirationen suchen kann mir ja keiner verbieten. Und es gibt so wahnsinnig viele tolle Sachen, die man machen kann; allein schon beim Thema Einladungen und Deko kann ich mich gar nicht entscheiden, was ich am Schönsten finden soll.
Das Wort „Handarbeiten“ mag ich nicht so gerne, weil es so altmodisch klingt und so negativ konnotiert ist, zumindest in der heutigen Zeit. Da finde ich die aktuellen Ausdrücke, die vornehmlich aus den USA und England stammen, viel besser. Aber anscheinend kann sich „die Szene“ noch nicht so recht entscheiden, wie man das englische Substantiv „Crafting“ (steht für alles, was man selber macht, hauptsächlich Handarbeiten wie Stricken, Nähen, Häkeln, Basteln, etc.pp) am besten ververblichen kann, so dass ein deutsches Äquivalent zu „googlen“ & Co. entsteht. Manche sagen crafteln dazu, andere benutzen als Adjektiv crafty. Weiterlesen → Crafting: craften, crafteln oder craffen…?
Bis gestern war mal wieder Internationales Filmfest in Hamburg und wenn der Tag nicht 24, sondern 36 Stunden gehabt hätte, wäre ich jeden Abend im Kino gewesen, um mir interessante Filme aus Norddeutschland und aller Welt anzusehen. Aber es ist nunmal wie es ist, und so war dieses Jahr nur Zeit für einen Film, nämlich “Miral”, das neue Werk vom New Yorker künstlerisch vielseitig begabten Regisseur Julian Schnabel – berühmt geworden durch Filme wie “Before Night falls” und “Schmetterling und Taucherglocke“. Das Drehbuch basiert auf einer semi-autobiografischen Geschichte von Rula Jebreal (“La strada dei fiori di Miral” – 2004), einer palästinensisch-israelischen Journalistin, die in Italien sehr erfolgreich und seit einigen Jahren die Lebensgefährtin von Julian Schnabel ist. Weiterlesen → Filmfest Hamburg 2010: Miral
Auch in dieser Spielzeit zeigt die Hamburger Staatsoper wieder Rossinis Opera buffa “Il turco in Italia”. Der Inhalt ist eigentlich schnell erzählt: Der Dichter Prosdocimo muss ein komisches Stück schreiben, findet aber in seiner Umgebung auf Anhieb nicht genug Inspiration. Dort gibt es Don Geronio, der ist mit der viel jüngeren Donna Fiorilla in zweiter Ehe verheiratet. Diese setzt ihm nach Strich und Faden immer wieder Hörner auf – unter anderem auch mit seinem Hausfreund Don Narciso – weshalb er bei einer Zigeunerin Aussicht in die Zukunft sucht. Weil Prosdocimo ihm folgt, bekommt er mit, dass die Zigeunerin Zaida unglücklich ist, da sie ihren geliebten Türken, bei dem sie eine Zeitlang im Serail gelebt hat, vermisst. Nun will es das Schicksal, dass genau dieser Türke Selim nach Italien kommt und am Kai als erstes Donna Fiorilla begegnet. Weiterlesen → Oper: Il turco in Italia
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